Slack-Methode

Oft wird nachgefragt, was das denn eigentlich sei; die Slack-Methode. Diese spezielle Art der Bewässerung geht zurück auf Adrian Slack, der diese Technik 1981 in seinem Fachbuch Carnivorous Plants beschrieb. Vor allem bei der Kultur von Drosophyllum lusitanicum, dem Taublatt, hat sich diese “Topf-in-Topf” -Methode bewährt.

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Querschnitt durch die Slack-Anordnung

Das Taublatt sollte in einem Tontopf gezogen sein und geeignetes Substrat aufweisen. Schon vor dem Topfen oder Aussäen ist es wichtig, dass der Sphagnumdocht sicher durch das Abzugsloch eingebracht worden ist und sich seitlich auf dem Topfboden verteilt. Ein grösserer Tontopf wird jetzt über dem Abzugsloch mit Tonscherben bedeckt und eine Schicht Sphagnum eingebracht. Darüber wird eine Schicht Substrat leicht angedrückt. Diese Lage wird so aufgefüllt, dass der obere Rand des kleineren Topfes der das Drosophyllum beherbergt, ca. zwei cm über den Rand des grossen Topfes herausragt. Der entstandene Zwischenraum zwischen dem kleinen und dem grossen Topf wird jetzt mit Sphagnum ausgestopft, wobei die Schicht ungefähr einen cm unter dem kleinen Topf enden sollte.

 

Wenn die Moospackung im grossen Topf immer gut gewässert ist, bildet sie ein Reservoir, das durch die Wandung des kleinen Topfs die Pflanze ausreichend befeuchtet. Die oberste Substratschicht im kleinen Topf bleibt hierbei immer relativ trocken. Das Giessen erfolgt jetzt ausschliesslich über die Sphagnumschicht im grossen Topf. Fühlt sich das Moos trockener an, wird nachgewässert, aus- trocknen darf es nie.

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