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Unsere Kannenpflanzen mögen es (bis auf sehr wenige Ausnahmen) nun so garnicht, wenn sie “nasse Füsse” bekommen, also im Wasser stehen. Dennoch sorgen viele Halter für eine erhöhte Luftfeuchte durch ein Wasserreservoir im Terrarienboden. Zumindest jene Halter, die sich lieber auf die Topfkultur verlassen, als ein Terrarium direkt zu bepflanzen. Beides hat sicher seine Vor- und Nachteile, die Direktbepflanzung ganz bestimmt zumindest im Bereich der Optik. Persönlich möchte ich das aber nicht so handhaben, weil ich sehr oft etwas an meinen Terrarien ändere; da ist das Handling mit Töpfen eben doch einfacher, auch wenn es eben nicht wie ein Stück Borneo aussieht.
Es taucht dann immer die Diskussion auf, welche Art Gitter man denn verwenden solle um beides zu bewerkstelligen, die Luftfeuchte und dennoch eine Abstellfläche zu haben. Es gibt in Fachgeschäften für Orchideenliebhaber solche Gitter zu kaufen - angesichts der Preise stellt sich aber schnell auch Atemnot ein. Auch die sogenannten Lichtgitter der Firma Louver sind zwar sehr praktisch, aber auch immer noch teuer und zudem ein Duroplast - sie brechen eben sehr schnell. Glücklicherweise habe ich Kontakte zu Labors, die mir hin und wieder solche blauen Verpackungen von Pipettenspitzen abgeben. Man soll es nicht glauben, aber das ist Abfall, das wandert ansonsten in den Müll.
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