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Fleischfressende Pflanzen - Thomas Carow / Ruedi Fürst Artenübersicht - Kultur - Vermehrung
Das preiswerte Einsteigerbuch schlechthin, mit 72 informativen Seiten für den angehenden Hobbyisten. Erschienen im Verlag Thomas Carow. Zu beziehen im Buchhandel unter der ISBN 3-9801839-1-2
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Fleischfressende Pflanzen - Jean-Jaques Labat Auswählen und pflegen
Ein kleines, fast unscheinbares Buch, das aber mehrere Vorteile für Einsteiger in sich birgt. Zum einen ist es preiswert, zum anderen bekommt man auf 96 Seiten in Farbe eine Gesamtübersicht über die Haltung von Karnivoren. Weiterhin hat sich Jean-Jaques Labat auch die Mühe gemacht, eine Einteilung in drei Schwierigkeitsgrade von Einsteiger, über Fortgeschrittene bis zu den “Karnivoren für Kenner” vorzunehmen. Terrarien- und Freilandkultur wird ebenso besprochen wie Substratgemische. Man kann sich über seine Haltungstips bestimmt streiten - in jedem Falle halte ich das Werk für den Beginner aber für empfehlenswert.
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Fleischfressende Pflanzen - Dr. Guido Braem Gattung und Arten im Portrait.Freiland- und Zimmerkultur. Vermehrung
Auch in der dritten Auflage dieses Werkes sind dem Lektorat beim Korrektur lesen einige Patzer unterlaufen. So stimmen manche Bildzuordnungen nicht. Die Artbeschreibungen sind eher dünn und der gesamte Text mehr für den Fortgeschrittenen gedacht. Auch erweckt Herr Braem mit seinen angegebenen Kulturbedingungen manchmal eher den Eindruck, Hobbybotaniker von der Karnivorenhaltung abhalten zu wollen. Wer darüber hinweglesen kann, bekommt zu einem akzeptablen Preis ein dennoch informatives und gut bebildertes Buch mit 134 Seiten.
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The Savage Garden - Peter d´Amato Cultivating Carnivorous Plants
Neben dem “Slack” wohl das umfassendste Buch das zum Thema Karnivoren verfasst worden ist. Unverzichtbar wird diese “Bibel der Karnivorenhalter” für den ambitionierten Fleischianer - sofern er des englischen mächtig ist. Leider ist dieses Werk bis heute nicht ins deutsche übersetzt worden. Da es aber auch so sehr flüssig zu lesen ist, kommt man damit sehr gut zurecht. Nebenher hat Peter d´ Amato auch eine flotte Schreibe, sodass bei aller Information auch keine Langeweile aufkommt. Hier fehlt absolut nichts - zu keiner Gattung! Ein MUSS im Bücherschrank aller, die sich ernsthaft mit Karnivoren befassen wollen.
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Carnivorous Plants - Adrian Slack
Wer noch tiefer in die Materie einsteigen möchte, sollte sich dieses Buch anschaffen. Zucht und Kultur fleischfressender Pflanzen werden detailliert beschrieben. 1981 erstmalig verlegt, ist dieses Werk bis heute Standard unter den Karnivorenliebhabern. Vor 20 Jahren erschien auch eine deutsche Version im Ulmer-Verlag - heute werden diese Ausgaben zu astronomischen Summen gehandelt. Alleine dieser Umstand sollte für die Qualität dieses Buches sprechen. Die noch erhältliche englische Ausgabe ist aber auch gut zu lesen.
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Botanica - Gordon Cheers Das Abc der Pflanzen. 10000 Arten in Text und Bild
Wer sich mit Karnivoren beschäftigt, kommt fast zwangsläufig auch in Kontakt mit anderen Pflanzen. Hat man sich die Akribie der Einordnungen bei den Fleischis zu eigen gemacht, möchte man mit dem anderen “Grünzeug” natürlich genauso verfahren. Woher soll man aber dann ein umfassendes Werk dazu bekommen? Hier schafft die Botanica Abhilfe. Auf 1020 Seiten erschliesst sich dem Leser fast die komplette Flora. Ich hätte noch das erste Mal eine Pflanze in diesem Nachschlagewerk NICHT zu finden. Übersichtlich gegliedert und sehr reich bebildert wird die Botanica den interessierten Botaniker begleiten - ein schwergewichtiges Werk zu einem “fast geschenkt”-Peis.
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Pflanzenjäger - Kej Hielscher / Renate Hücking In fernen Welten auf der Suche nach dem Paradies
Dies Taschenbuch hat nun so garnichts mit Karnivoren zu tun - trotzdem möchte ich es wärmstens ans Herz legen. Unter dem Untertitel “Wie Orchideen und Lilien nach Europa kamen” zeigen uns die Autoren die Bemühungen früherer Botaniker, uns exotische Pflanzen nach Europa zu bringen. Oftmals unter Einsatz ihres Lebens haben bspw. ein Alexander von Humboldt oder ein Adalbert von Chamisso die Pflanzenpracht ferner Länder zu uns getragen. Acht Portraits dieser Ruhelosen sind hier aufgezeichnet. Wer sich nur ein wenig für die Botanik interessiert, findet in diesem Band eine kurzweilige und lehrreiche Lektüre. Schon nach den ersten Seiten ist man gefesselt und kann den Pioniergeist der Pflanzenjäger nachempfinden. Absolut empfehlenswert; auch geeignet für Reise und Wartezimmer.
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Die wissenschaftlichen Namen der Pflanzen ....und was sie bedeuten
Ein Band für jene, die sich tiefer mit den botanischen Bezeichnungen befassen möchten. Mehr als 6.000 wissenschaftliche Artbezeichnungen wurden ins Deutsche übersetzt und teils erläutert. Betonungszeichen erleichtern die korrekte Aussprache der Art-Epitheta. Wer sich nicht gleich den dicken “Zander”, das “Handwörterbuch der Pflanzennamen” anschaffen möchte, sollte es mit dem kleinen “Seybold” versuchen.
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Botanisches Wörterbuch - Dr. Rudolf Schubert / Dr. Günther Wagner
Für mich inzwischen unverzichtbar geworden: Das Handwörterbuch der Botanik. Wer weis schon was Mimikry, Primärproduzenten, Cyminum oder scandens wirklich bedeutet? Wir Hobbybotaniker so auf Anhieb bestimmt nicht. Deshalb tun wir uns beim lesen botanischer Texte so schwer und verlieren schnell die Lust auf weitere Lektüre. Das botanische Wörterbuch hilft uns hier so manche sprachliche Klippe zu umschiffen, bis uns die dargebotenen Texte verständlich erscheinen. 734 Seiten geballtes botanisches Wissen - von Aapamoor bis Zytotoxin, samt verständlicher Erklärungen; inkl. einer speziellen Einführung in die Terminologie und Nomenklatur, einem Verzeichnis der deutschen Pflanzennamen, einem Überblick über das System der Pflanzengesellschaften Mitteleuropas und einem Verzeichnis der Autoren dieser Pflanzengesellschaften. Uneingeschränkt empfehlenswert!
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Borneo - Dr. Hugo Steiner Its Mountains and Lowlands with their Pitcher Plants
Der Schweizer Dr. Hugo Steiner verbrachte über 10 Jahre in Sabah und Sarawak auf Borneo. Während dieser Zeit sammelte er Informationen und vor allem exzellente Bilder der Nepenthes Borneos. Der zahlreich bebilderte Band zeigt die Kannenpflanzen am Naturstandort. Neben einer Einführung in die Geographie Borneos, geht er auch auf die Geschichte und Biologie der Nepenthes ein, unterteilt in Hoch- und Tieflandarten, bezeichnet Hybriden und erläutert in Diagrammen spezielle örtliche Gegebenheiten. Das englische Buch ist sehr gut lesbar und besticht durch die zahlreichen brillianten Abbildungen. Ein Leckerbissen für Nepenthes-Fans. Erhältlich im Buchhandel unter der ISBN 983-40421-1-6
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Plants from Test Tubes - Lydiane Kyte / John Klyn An Introduction to Micropropagation
Viele Karnivorenhalter haben sich damit schon beschäftigt: die Zell- oder Meristemkultur, sprich der Vermehrung von Pflanzen unter sterilen Laborbedingungen. Hauptbeweggrund dürfte eine ausreichende Vermehrung von Pflanzen sein, die ansonsten der Natur entnommen würden, was zwangsläufig zu einer Verringerung der natürlichen Bestände führt. Das kann nicht im Sinne der Liebhaber sein und so widmen sich einige Halter eben der Vermehrung unter sterilen Bedingungen. Hierzu ist allerlei Information zu bekommen; aber auch nicht gerade viel Hilfreiches. Plants from Testtubes ist da eine rühmliche Ausnahme. Hier kann der Leser sich zunächst Grundlagen aneignen und Schritt für Schritt die In-Vitro-Vermehrung kennenlernen. Zeit sollte man allerdings mitbringen; man muss sich nicht nur durch den englischen Text, sondern teilweise auch die etwas kompliziertere Biochemie arbeiten. Dennoch halte ich das Buch für das Beste, das ich zu diesem Thema bisher bekommen konnte. Bevor man teures Laborzubehör kauft, sollte man einen Blick in das Werk riskieren.
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